Vom 17. bis 19. März 2026 wurde das Amy-Johnson-Gymnasium Schönefeld zum Zentrum des deutschen Schulfußballs. Die Wurzeln dieses besonderen Turniers reichen jedoch weit zurück: Über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg wurde die Schul-Fußball-WM an der Oberschule Herbert Tschäpe in Dahlewitz von Herrn Stiller mit außergewöhnlichem Engagement, großer Leidenschaft und unermüdlichem Einsatz ins Leben gerufen und über viele Jahre hinweg geprägt. Mit seinem Wirken schuf er eine Tradition, die weit über die Schule hinausstrahlt und Generationen von Schülerinnen und Schülern begeistert hat.
Das Amy-Johnson-Gymnasium griff diese besondere Idee auf und führte sie in neuer Form weiter – ganz im Sinne dieses gewachsenen sportlichen und gemeinschaftlichen Gedankens.
Bei der diesjährigen Schul-Fußball-WM traten 32 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet gegeneinander an – drei Tage voller Emotionen, Fairplay und sportlicher Spitzenleistungen.
Starkes Projekt: Wenn Schule auf Praxis trifft
Doch wie entstand dieses Event in seiner heutigen Form? Seit November 2025 wird das Amy-Johnson-Gymnasium im Rahmen einer Schulkooperation vom Fußball-Landesverband Brandenburg unterstützt. Gemeinsam mit dem neu eingerichteten Seminarkurs „Eventmanagement wurde die Schul-Fußball-WM geplant und organisiert.
Besonders bemerkenswert war die bundesweite Reichweite des Turniers: Die weiteste Anreise hatte die Realschule Plus aus Cochem (Rheinland-Pfalz), was den überregionalen Charakter der Veranstaltung unterstreicht. Auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) berichtete im Fernsehen über das Event (DER TAG in Berlin & Brandenburg vom 18.03.2026 – hier anschauen ).
Spannender Wettbewerb auf hohem Niveau
Auf dem Spielfeld entwickelte sich ein hochklassiges Turnier mit zahlreichen spannenden Begegnungen und großem sportlichen Einsatz.

Starker Einsatz aus Dahlewitz
Ein besonderes Ausrufezeichen setzten die beiden Mannschaften der Oberschule Herbert Tschäpe aus Dahlewitz. Unter den Teamnamen „Elfenbeinküste“ (Dreamteam) und „Kroatien“ (9c & Co. als Schulmeister 2026) gingen sie ins Turnier und repräsentierten ihre Schule mit großem Stolz.
Mit beeindruckendem Kampfgeist, unermüdlichem Einsatz und starkem Teamzusammenhalt stellten sich beide Teams der hochklassigen Konkurrenz. Auch in schwierigen Spielsituationen gaben sie nie auf und zeigten, was es bedeutet, füreinander und für die eigene Schule einzustehen. Ihr Auftreten auf und neben dem Platz war ein starkes Zeichen für Fairness, Leidenschaft und sportlichen Ehrgeiz.
Begleitet wurden die Mannschaften von ihren Trainern, Herrn Saglam und Herrn Mätschke, die ihre Teams während des gesamten Turniers engagiert unterstützten, motivierten und als Einheit formten.
Nach intensiven Vorrunden- und K.-o.-Spielen setzte sich im Finale die Carl-Zeiß-Oberschule aus Berlin-Lichtenrade durch. In einem packenden Endspiel besiegte sie das Evangelische Gymnasium Schönefeld und sicherte sich den Turniersieg. Den dritten Platz belegte das Fontane-Gymnasium Rangsdorf, das ebenfalls mit starken Leistungen überzeugte.
Premiere: Die erste Teqball-WM
Ein besonderes Highlight im Rahmenprogramm war die erstmals ausgetragene Teqball-WM. Pro Schule trat jeweils ein Vertreter sowie ein Schiedsrichter an.
Für eine echte Überraschung sorgte der Ausgang des Wettbewerbs: Nicht ein Spieler, sondern ein Schiedsrichter gewann das Turnier – eine ebenso kuriose wie beeindruckende Geschichte, die den besonderen Charakter der Veranstaltung unterstreicht.
Fazit
Die Schul-Fußball-WM 2026 war weit mehr als ein reines Sportturnier. Sie zeigte eindrucksvoll, wie Gemeinschaft, Engagement und die Verbindung von Schule und Vereinsarbeit erfolgreich gelebt werden können. Besonders im vom DFB ausgerufenen „Jahr der Schule“ setzt dieses Projekt ein starkes Zeichen.
Ein großer Dank gilt allen Beteiligten – den Teams und Unterstützern –, die dieses Event zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
Gleichzeitig steht dieses Turnier in einer besonderen Tradition: Es führt die Idee weiter, die Herr Stiller über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem Engagement an der Oberschule Herbert Tschäpe aufgebaut hat. Sein Einsatz lebt in diesem Format weiter und zeigt, wie nachhaltige schulische Projekte Generationen verbinden können.
Schon jetzt steht fest: Im kommenden Jahr wird es – passend zur Frauen-WM 2027 – eine Schul-Fußball-WM für Mädchen geben.
